GESCHAFFT! Mehr als einhundert Besucher, Schülerinnen und Schüler, Eltern und Freunde sowie zahlreiche Lehrer und Lehrerinnen, konnte StD’in Katja Klein zur all jährlichem Zeugnisübergabe und Prämierung der besten Schüler und Schülerinnen begrüßen. „Ihr habt es geschafft!“, resümierte sie, nicht ohne auf die zu verweisen, die maßgeblichen Anteil am Gelingen des Ganzen hatten, die Klassenlehrer und -lehrerinnen.

Abschluss heißt aber auch Neuanfang. Und da wünschte sie allen einen guten Start in die Zukunft, sei es in einer Ausbildung, einer anderen Schule oder auf dem Gymnasium der BBS.

Abschließend gab sie den Absolventen noch den Tipp: „Keine Angst vor Veränderung. Nur Mut!“

Stellvertretend für alle Lehrer hielt Frau Schanne eine kurze, aber an der Realität orientierte Rede, die klang wie ein Märchen.  Darin ging es darum, die Schuld nicht nur bei anderen zu suchen, wenn etwas daneben ging. Veränderung fängt immer bei mir selbst an. Und zum Schluss gab es noch drei gute Wünsche: Seid ehrlich, vor allem zu euch selbst! Hört nicht auf, an euch zu arbeiten! Gebt niemals auf…wir helfen euch dabei!

Außergewöhnlich und darum berichtenswert, die Dankesworte eines Schülers an alle Lehrkräfte. „Ohne sie hätte ich das nicht geschafft.“ Das tut der Lehrerseele gut!!! Ebenso beeindruckend waren die Worte einer Schülerin. Hier merkte man, dass sie von Herzen kamen und sehr emotional waren.

Die abschießende Ehrung der Kassenbesten rundete Vormittag ab. Ebenso das Abschiedsfoto als Erinnerung an eine letztlich schöne Zeit.

Erholsame und erlebnisreiche Ferien.

Die „Bildungsstätte Anne Frank“ in Frankfurt war das Ziel der diesjährigen Abschlussfahrt der drei Klassen BVJ D, BVJ HW und BVJ WV, initiiert und organisiert vom „Respect Coach“ unserer Schule, Frau Yvonne Glanz. Verschiedene Stationen im „Lernlabor“ warteten darauf, mit Hilfe von Tablets erkundet zu werden. Mehrere Stationen beschäftigten sich mit der Geschichte und dem Schicksal von Anne Frank, (einem jüdischen Mädchen, das sich während der Zeit des Nationalsozialismus mit seiner Familie zwei Jahre lang in einem Hinterhaus in Amsterdam verstecken konnte. Kurz vor Ende des 2. Weltkriegs wurde das Versteck entdeckt und Anne starb zusammen mit ihrer Schwester im Konzentrationslager Bergen-Belsen.) Mit dem berühmten Tagebuch der Anne Frank hatten sich die Schülerinnen und Schüler zuvor im Unterricht beschäftigt. Darüber hinaus gab es Stationen zu den Themen Hate Speech, Rassismus, Migration, Einfluss von Sprache und Bildern auf das persönliche Weltbild, Vorurteile und Diskriminierung.

Im Anschluss stand ein Besuch der Frankfurter Innenstadt auf dem Programm, den die 22 Schülerinnen und Schüler – bei sehr heißen Temperaturen – zum Essen, Kaffeetrinken und auch ein bisschen zum Shoppen ;-) nutzten.

Am Wochenende verstarb unser Kollege Andreas Bold. Er war ein Mensch, der für seine Leidenschaft lebte. Kochen war sein Leben. Das merkte jeder, der ihn bei seiner Arbeit, ob in seinem Restaurant, „Grüner Kranz“ oder der Schulküche der BBS Pirmasens, zusehen konnte. Dabei zeigte er eine Begeisterung, die ansteckend war. Seine Schülerinnen und Schüler werden das betätigen können. Andreas Bold war, bei allem Können, ein Mensch, der stets freundlich, aber auch beharrlich war. So hat er, das darf man ohne Übertreibung sagen, so manche Küche im Raum Pirmasens mitgeprägt.  Er war wirklich ein „Küchenmeister“, der diesen Titel der Meistertitel verdient hat. Es bleibt sein Verdienst, dass es gelungen ist, die Kücheneinrichtung auf dem neusten Stand der Technik zu erhalten und so dafür zu sorgen, dass seine Schüler die bestmögliche Ausbildung bekommen. Er hat vorgesorgt und weit über den Tag hinausgedacht. Andreas Bold, er hinterlässt ein geordnetes Haus. Und dennoch: Er wird fehlen.

Vielleicht wäre es angebracht, ihm als Zeichen unserer Wertschätzung, einen Kochlöffel mit auf den Weg zu geben.

Am Donnerstag, den 03.04.2025 besuchten die Klassen FSS 23, SF 22 und der Kunstkurs der 12. Klasse des Gymnasiums das Vitra Design Museum bei Weil am Rhein.  

Großes Interesse bestand an der aktuellen Sonderausstellung Nike: Form Follows Motion. Das Thema der Ausstellung ist die Rolle des Sports und des Sneakers in der Popkultur und unserer Gesellschaft. Gezeigt werden Kleidungsstücke sowie Schuhe verschiedener Sportarten wie Fußball, Basketball, Wandern, Tennis, Breakdance und Leichtathletik. Dabei stehen auch die Geschichte der Firma, die Entwicklung des „Swoosh“-Logos und die Nachhaltigkeit der Modeindustrie im Fokus. Ein Raum gibt einen Überblick über die berühmtesten Schuhe über die Jahre. Die Ausstellung bietet auch die Möglichkeit, sich selbst kreativ auszuleben und eigene Nike-Schuhe zu entwerfen.

Das Vitra Design Museum besteht aus mehreren beeindruckenden Gebäuden, die durch eine weitlaufende Gartenanlage im Halbkreis miteinander verbunden sind. Die Gebäude befassen sich jeweils mit verschiedenen Themengebieten des Designs, darunter Möbel und Architektur. Diverse Möbel werden in verschiedenen Darstellungen präsentiert, sei es als alleinstehende Werke oder in Zusammensetzungen zu verschiedenen Wohnräumen wie Schlafzimmer, Esszimmer, Wohnzimmer oder Badezimmer. Es gibt auch die Möglichkeit, diese Zusammenstellungen oder einzelne Stücke für sein Eigenheim oder Büro zu erwerben – vorausgesetzt man hat die richtige Summe an Kleingeld.

Im letzten Gebäude werden ungewöhnliche Designerstühle ausgestellt: Zu sehen sind unter anderem ein Gamer-Stuhl im Skorpion-Stil, ein Alien-Stuhl sowie weitere zahlreiche skurrile Sitzmöglichkeiten.

Der Ausflug war ein voller Erfolg – und nach 3 Stunden Erkundungstour ging es dann wieder Richtung Heimat.

Geschrieben von: Klara, Helena, Van Thanh, Grete

Mehr als Waschen -Schneiden-Fönen.

Unterricht an einem anderen Ort: Was nach einem bürokratischen Monster klingt, ist in Wahrheit ein Besuch der Frisörklasse bei der Herzog-Wolfgang-Realschule in Zweibrücken. Man war zum „Tag der beruflichen Orientierung“ eingeladen. Aber…es wurden keine Kugelschreiber, keine Scheren und Kämme verteilt, wie vielleicht zu vermuten wäre. Nein! Hier ging es ums Mit- und Nachmachen. Bloßes Zugucken war gestern. Das Motto war eindeutig: Ausprobieren!

So zeigten die Frisör-Schülerinnen, dass eine Handmassage genauso zum Ausbildungsprogramm gehört wie Typberatung, Maniküre und gekonntes Schminken. Dabei erwies sich die Handmassage als „entspannender Renner“, den einige auch sofort ausprobieren wollten. Selbstverständlich kamen die langen Haare beim abschließenden „Hair Styling“ nicht zu kurz. So verließ mache Teilnehmerin „völlig runderneuert“ – auch in Sachen Berufsbild – den Workshop.

Bleibt noch die Frage, wann die Lehrkräfte der BBS einen Termin buchen können.

Besuch unserer Frisörinnen-Klasse an der Meisterschule Kaiserslautern.

Wie wird man eigentlich eine Meisterin? Das wollten die Schülerinnen der Klasse FR22/23 bei einem Besuch der Meisterschule in Kaiserslautern erfahren. Dabei wurden sie zunächst mit jeder Menge Informationen über Bedingungen und Voraussetzungen zum Erwerb des Meisterbriefes informiert. Schule und Theorie verbunden mit jeder Menge Praxis!

In einem zweiten Schritt erfolgte…Zuschauen. Die angehenden Meister konnten beim Üben für ihre Prüfung beobachtet werden. Dabei ließ sich so mancher Kniff und Dreh neu lernen.

Und endlich konnten unsere Schülerinnen zeigen, was sie bei uns, an der Schule schon gelernt hatten und das ein oder andere selbst ausprobieren, wobei ein wenig Hilfe durchaus wünschenswert war. Und so ganz nebenbei haben die Frisörschülerinnen erfahren wie das geht, Meister werden.  Theorie und Praxis! Lernen-Zuschauen-Nachmachen-Kreativ werden. So geht Meister werden.

„Wir konnten alle sehr viel von diesem Tag mitnehmen.“, so der einhellige Kommentar am Ende dieses außergewöhnlichen Tages.

Wie gesagt: Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen!, sondern die kommen aus der Meisterschule. Kaiserslautern. 😉

Er war sicher keiner, der das große Wort führte und sicher auch keiner, der sich in den Vordergrund spielte. Und das, obwohl er eine Menge zu sagen hatte. Seine Fachkompetenz und sein Wissen waren gefragt. Gerhard Laufer war das, was man im Allgemeinen einen „feinen Kerl“ nennt.

Seit 1977 war er zunächst als Referendar und bis zu seinem Ruhestand im Januar 2019 als ein geschätzter und anerkannter Kollege an der Schule präsent. Zuverlässigkeit und Freundlichkeit zeichneten ihn aus. Er hat Spuren hinterlassen. Gleich drei Mal war er als Mentor in der Lehrerausbildung gefragt. Er hat Generationen von Schülern ausgebildet und zur bestandenen Gesellenprüfung geführt. Manchen von diesen traf er in der Meisterschule wieder, wo er ebenfalls tätig war.

Unsere Anteilnahme gilt in besonderer Weise seiner Frau und seinem Sohn. Wenn ich jetzt sage, „wir werden uns seiner erinnern“, dann ist das mehr eine Floskel.

Mit seiner Kreation „Savanna Speed“ hat auch in diesem Jahr ein Student der Schuhfachschule den Junior Award des Bundesverbandes Schuh- und Lederwarenindustrie gewonnen: Raven Duncan Stoppel. Er überzeugte die Jury mit seinem außergewöhnlichen Fußballschuh: Sein Design kombiniert Power, Stil und Innovation – inspiriert vom ungezähmten Geist des Leoparden. Schwarzes Grainleder trifft auf Leopardenfell, krallenartige Cut-Outs unterstreichen die Dynamik, und innen sorgt ein Zebra-Muster-Futter für den extra Wow-Effekt. Dank elastischem Gummizug wird das Anziehen vereinfacht, während die Stollensohle mit modernster 3D-Lasertechnik gefertigt wurde.

Damit ergatterten zum viertel Mal in Folge Studierende unserer Schuhfachschule den mit 3000 Euro dotierten Preis.  

Die Schulgemeinschaft gratuliert Raven ganz herzlich!

In der Soziologie nennt man das ein „niederschwelliges Angebot“, weil es für die Schüler und Schülerinnen so einfach ist, es wahrzunehmen. Auf bekanntem Terrain wird einem alles geboten, was man brauchte, um seine berufliche Zukunft zu starten. Umgangssprachlich könnte man auch sagen: Wenn der Prophet nicht zum Berge kommt, dann kommt der Berg zu Propheten. Aber genau das ist das Konzept dieses Tages. Fast 40 Betriebe und Institutionen kommen an diesem Tag zu uns an die BBS, um sich vorzustellen und…Ausbildungsplätze anzubieten. Seit Jahren ist der TdZ eine Einrichtung geworden, die sich für beide Seiten zu lohnen scheint. Stetig verbessert und konzeptionell weiterentwickelt, ist er längst eine Institution geworden, die wir nicht mehr missen möchten. Ein Erfolgsmodell. Aber…Erfolg ist kein Zufall, sondern beruht auf gekonnter und wochenlanger Arbeit. Dafür sei an dieser Stelle dem Vorbereitungsteam Danke gesagt und viel Erfolg für eine erfolgreiche Durchführung gewünscht.

Am Mittwoch den 22.01. und Donnerstag den 23.01.2025 ging es erst für die BF1 HW und dann für das BVJ HW zum Workshop Tag „Pflege macht Spaß“ im Seniorenheim „Pro Seniore“ in Pirmasens.

Die Jugendlichen wurden um 9 Uhr von 5 Mitarbeitern in Empfang genommen und begrüßt. Zum „warm werden“ wurde das Spiel „Stadt, Land, Krankheit und Körperteil“ gespielt. Daran hatten die Jugendlichen schon mal viel Spaß. In Kleinstgruppen konnten unsere Schüler erfahren wie sich zum Beispiel ein Mensch mit der Erkrankung Parkinson fühlt. Sie konnten lernen wie Medikamente sortiert werden, aber auch wie ein älterer Mensch sich fühlt, wenn er nicht mehr mobil ist und schlecht sieht. Abgerundet wurde alles mit einer Führung durch das Haus und einem „Speed Dating“ für das anstehende Praktikum und die Ausbildung zum kommenden Jahr. Die Zeit verging rasend schnell und wir können es jeder anderen Schule nur empfehlen einen solchen Vormittag wahr zu nehmen um den Jugendlichen einen guten Einblick in die Arbeit im Seniorenheim geben zu können. Dankeschön an das Team von Frau Luckas! Wir kommen wieder!

Unterstützt wurden die SuS von der Lehrerin Sabine Schäfer und dem Jobfux Christine Steinke. Gefördert wird das Projekt Jobfux durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung des Landes Rheinland-Pfalz aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds plus.

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