Alle Jahre wieder zu Beginn des neuen Schuljahres wird die Belegschaft der Schülerfirma komplett ausgetauscht. Die neuen Schüler und Schülerinnen der BF1 und des BVJ (Anm. d. Red. Nicht nur aus Gründen der Gendergerechtigkeit, sondern es gibt sie wirklich) nehmen die Arbeit in der Schülerfirma auf. Zunächst geht es darum, mit den diversen Maschinen und Werkzeugen vertraut zu werden. Dabei spielt Sicherheit eine zentrale Rolle, denn die Verletzungsgefahr ist nicht zu unterschätzen. Anfänge des Marketings und der Organisation werden vermittelt und dann geht’s los. Die konkrete Vorbereitung braucht allerdings im Vorfeld eine Werkstattwoche, denn dann läuft die Produktion auf Hochtouren.

Logischerweise klappt das nur, wenn einige Lehrkräfte mit von der „Party“. Am 1.Advent, der allerdings schon am Samstag beginnt, zeigt die Schülerfirma die breite Palette ihres Könnens. Bestimmt ist da auch was für sie dabei, z.B. in Hornbach. Der Ort ist immer eine Reise wert.

Sie waren ganz in ihrem Element, unsere Helden mit dem Handy. Dies sind unsere Schülerinnen und Schüler der Berufsfachschule 1 Wirtschaft und Verwaltung. Endlich konnten sie ihr Können zeigen, ohne es heimlich im Verborgenen tun zu müssen. Im Gegenteil! Sie wurden und werden dafür noch gelobt. Wie das sein kann?

Des Rätsel Lösung ist ganz einfach. Sie teilten ihr Wissen und Können mit anderen. Und zwar mit Senioren und Seniorinnen im Haus Meinberger in der Adlerstraße 19 in Primasens. Es ist kein Geheimnis, dass der Umgang mit Handy, Tablet und Computer für ältere Menschen schwierig und bisweilen frustrierend ist. Schnell gibt man auf, sobald das „Ding nicht so will wie ich.“  Und genauso schnell ist man dann auch regelrecht abgehängt, isoliert und von der Technik überrollt. Man gehört nicht mehr dazu. Und hier kommen unsere HandyHelden ins Spiel. Mit Rat und Tat stehen sie bereit, um Fragen zu beantworten, einen praktischen Tipp zu geben und notfalls auch (ganz selten) das “Ding“ selbst in die Hand zu nehmen, um das Problem zu lösen.

Die Palette der Fragen reichte von WLAB, App, Foto bis Sperrbildschirm und Audio bei WhatsApp. Meistens gelang es den Jugendlichen aus „eigener, reichhaltiger Selbsterfahrung“ zu helfen. Das gibt Selbstvertrauen. Und wenn sie nicht mehr weiterwussten, waren da ja noch unsere anderen HandyHelden, genannt Lehrer, Petra Löcher und Pascal Reuter, die hilfreich zur Seite standen.

Bleibt die Frage, wer mehr profitiert hat, die junge oder die ältere Generation. Nun, ich glaube beide. Die einen haben vom Wissen der anderen gelernt. Und beide haben Begegnung im realen Leben statt nur in der digitalen Welt erleben dürfen. Win win eben.

Das Projekt ist übrigens keine Eintagsfliege, sondern wird fortgesetzt.

Wie fleißige Weihnachtswichtel hat die Klasse BVJ S c 25 den Pausenhof adventlich dekoriert.

Mit unterschiedlichen Naturmaterialien wurden unsere Trennwände neu gestaltet.

Pünktlich zu unserem bevorstehenden Weihnachtsbasar sollen sie uns nun auf diese besondere Zeit einstimmen.

Advent und Weihnachten nicht nur in den Köpfen,  sondern – von Hand gemacht – auf den Köpfen erleben – das war das kreative Ziel einer Aktion der Klasse BVJ S c 25 in der Fachpraxis Körperpflege. Winterliche Hochsteckfrisuren mit passender Nail Art, das Ergebnis kann sich sehen lassen, ein absoluter Eye Catcher für die kommenden Weihnachtsparties. Wer neugierig geworden ist, darf sie gerne im Foyer vor dem Sekretariat bestaunen

Am 21. November 2025 unternahm der Leistungskurs Umwelttechnik eine spannende Exkursion zur Müllverbrennungsanlage (MVA) in Pirmasens. Im Unterricht hatten die Schülerinnen und Schüler zuvor die Verfahren zur Abgasreinigung in Industrieanlagen am Beispiel einer Müllverbrennungsanlage intensiv erarbeitet. Vor Ort konnten sie diese Prozesse nun im laufenden Betrieb beobachten.

Die MVA Pirmasens bereitete die Besichtigung individuell auf unsere Wünsche vor. Neben dem Gesamtprozess der Müllverbrennung standen insbesondere die Verfahren zur EntstickungEntstaubung und Gaswäsche im Fokus. Beeindruckend war, wie sauber die Luft nach der Reinigung aus der Anlage austritt.

Drei fachlich versierte Mitarbeiter der MVA beantworteten alle Fragen und gaben wertvolle Einblicke in die Technik. Darüber hinaus stellte sich die MVA als attraktiver Arbeitgeber in der Region vor.

Wir bedanken uns herzlich bei der Müllverbrennungsanlage Pirmasens für die informative Führung und hoffen, diesen Besuch im nächsten Jahr wiederholen zu dürfen.

Du möchtest dich sozial engagieren und mit jungen Menschen arbeiten? Dann ist ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) an unserer Schule genau das Richtige für dich!

Was dich erwartet:
Unterstützung unserer SchülerInnen im Schulalltag
Hilfe im Unterricht & bei der Berufsorientierung
Soziale Begleitung & Integration
Freizeit- und Praxisangebote mitgestalten

Das bringst du mit:
Interesse an der Arbeit mit Jugendlichen
Geduld, Einfühlungsvermögen & Verantwortungsbewusstsein
Lust, aktiv Teil unseres Schulteams zu sein

Du wirst von unserem Lehrkräfteteam begleitet, bekommst eine feste Ansprechperson und wirst Schritt für Schritt eingearbeitet.

Sammle wertvolle Erfahrungen, wachse persönlich und werde Teil unserer Schulgemeinschaft!

JETZT BEWERBEN!

Die Schülerinnen und Schüler der BVJ WV-Klasse haben kürzlich ein ganz besonderes Abenteuer erlebt: Gemeinsam machten sie sich auf den Weg zu den Fladensteinen in der Pfalz. Dort galt es, nicht nur Felsen zu erklimmen, sondern vor allem auch als Team zusammenzuwachsen.

Vom ersten Griff bis zum letzten Seilzug war echtes Vertrauen und Teamgeist gefragt. Immer wieder feuerten sich die Jugendlichen gegenseitig an, unterstützten einander und meisterten die Herausforderungen Schritt für Schritt. Besonders beeindruckend war zu beobachten, wie viele dabei über sich hinauswuchsen und ihre eigenen Grenzen erweiterten.

Zu den Höhepunkten zählten die Gipfelbesteigungen des Erlenbacherturms und des Brockens (Bundentalerturm). Nach erfolgreichem Aufstieg trug die Klasse sich stolz in das Gipfelbuch ein – eine Tradition, die in der Pfalz fest dazugehört. Auch die spektakuläre Kamin-Kletterei am Brocken sorgte für unvergessliche Eindrücke.

Am Ende des Tages war klar: Dieses Abenteuer war weit mehr als nur ein sportliches Erlebnis. Es hat gezeigt, wie viel Potenzial in der Klasse steckt und wie wichtig Zusammenhalt und gegenseitige Unterstützung sind.

Ein Tag, der sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird!

Eine unvergessliche Woche verbrachten die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 13 in Mas Pinell an der spanischen Costa Brava. Bei strahlendem Sonnenschein standen abwechslungsreiche Aktivitäten auf dem Programm: Beachvolleyball direkt am Meer, Stand-up-Paddling auf den Wellen, spannende Klettertouren an den Felsen, Padel-Matches in der Sonne sowie eine Küstenwanderung mit atemberaubenden Ausblicken – und zum Abschluss ein Besuch der spanischen Metropole Barcelona.

Aber auch die kulinarische Seite Spaniens kam nicht zu kurz: ein gemeinsamer Tapas-Abend, das Essen unter Palmen und lange Gespräche bis spät in die Nacht sorgten für besondere Momente. Auf dem Campingplatz wuchs die Stufe noch enger zusammen – ein echtes Gemeinschaftserlebnis, das von viel Lachen, Spaß und Zusammenhalt geprägt war.

Neben Sport und Erholung lernten die Schülerinnen und Schüler auch ein Stück spanische Kultur kennen. So fanden erlernte spanische Wörter und Redewendungen ihren Platz in echten Alltagssituationen – vom Restaurantbesuch bis zum Einkaufen. Insgesamt war die Fahrt nicht nur eine willkommene Abwechslung im Schulalltag, sondern auch ein Highlight zum Abschluss der gemeinsamen Schulzeit.

Nun richtet sich der Blick nach vorne: Mit neuer Energie geht es in die letzten Monate bis zum Abitur. Wir drücken allen Schülerinnen und Schülern die Daumen für einen erfolgreichen Endspurt!

Manchmal braucht es einfach den richtigen Ort zum Lernen. Einen Platz, an dem man in Ruhe arbeiten kann, an dem man Unterstützung bekommt und an dem Lernen wieder leichter fällt. Genau diesen Platz gibt es nun an der BBS Pirmasens: die Lernwerkstatt im Raum C 310.

Sie richtet sich an alle Schülerinnen und Schüler, die Hilfe beim Lernen suchen oder einen ruhigen Raum zum Arbeiten benötigen. In der Lernwerkstatt können Grundlagen wie Rechnen, Lesen oder Schreiben gezielt aufgearbeitet werden. Auch beim Verständnis von Fachtexten und Aufgaben, bei den Hausaufgaben oder beim Erlernen strukturierter Arbeitsweisen steht Unterstützung zur Verfügung. Damit ist die Lernwerkstatt weit mehr als eine Hausaufgabenhilfe – sie ist ein Lernort, der dabei hilft, eigene Stärken zu entdecken und langfristig erfolgreich zu sein.

Getragen wird die Lernwerkstatt von Lehrkräften der BBS Pirmasens und PES-Kräften sowie von Schülerinnen und Schülern der 12. Jahrgangsstufe, die sich als Tutorinnen und Tutoren einbringen. Durch dieses Zusammenspiel entsteht ein Raum, in dem gemeinsames Lernen und gegenseitige Unterstützung im Mittelpunkt stehen.

Geöffnet ist die Lernwerkstatt von Montag bis Donnerstag jeweils von 12:30 bis etwa 15:30 Uhr. Termine können ganz unkompliziert in der Mittagspause vereinbart werden. Mit diesem neuen Angebot bietet die BBS Pirmasens allen Lernenden die Chance, schulische Herausforderungen gemeinsam anzugehen und den eigenen Lernerfolg nachhaltig zu stärken.

„Life is a party“ – Unter diesem Motto bekamen am Samstagabend insgesamt 55 AbiturientInnen in der Pirmasenser Festhalle ihr Reifezeugnis ausgehändigt. Drei Jahre hatten sie auf diesen Moment hingearbeitet und nun war es endlich soweit: Sie beenden ihre Schulzeit mit dem höchsten deutschen Bildungsabschluss.

Schulleiterin Kerstin Belyea ließ in ihrer Ansprache noch einmal die letzten drei Jahre Revue passieren. Mit vier vollen Klassen sei der Jahrgang gestartet, nun hätten rechnerisch zwei Klassen das Abitur geschafft. Sie erinnerte an den gemeinsamen Unterricht, Klassenfahrten oder an den Erasmus-Austausch der Schule. „Schule ist mehr als ein Ort zu lernen“, betonte sie in diesem Zusammenhang. Gleichzeitig erinnerte sie die AbiturientInnen daran, das Abitur nur als Zwischenstopp zu sehen: „Nutzt eure Hochschulreife und bleibt der Region treu.“ Bürgermeister Michael Maas, der Oberbürgermeister Markus Zwick vertrat, knüpfte in seiner Rede daran an, indem er die AbsolventInnen aufforderte, alles auszuprobieren und sich nicht in vorgefertigte Wege zwingen zu lassen. „Die Region ist eure Heimat. Wir sind stolz auf euch und und wir brauchen euch.“ Oberstufenleiter Michael Stalter lobte in seiner ersten Abiturrede die Ausdauer, den Mut und die Geduld der AbsolventInnen als ein Zeichen, Herausforderungen bewältigen zu können. Er erinnerte aber auch gleichzeitig daran: „Life is a party – das heißt nicht, dass alles leicht ist. Es heißt, dass das Leben es wert ist, gefeiert zu werden – auch dann, wenn es mal schwer ist.“

Im Anschluss erhielten die AbiturientInnen die lang ersehnten Zeugnisse, einige von ihnen wurden für ihre besonderen Leistungen geehrt. So erhielt Simon Schneider mit einem Abiturschnitt von 1,0 den Preis der Stadt Pirmasens für das beste Abitur im Bereich Wirtschaft, Jonas Koch konnte sich über eine Auszeichnung im Bereich Technik, ebenfalls mit einem Schnitt von 1,0, freuen. Daneben durfte Simon Schneider noch den Preis in katholischer Religion, Jonas Koch einen Buchpreis, gestiftet von der Deutschen Physikalischen Gesellschaft, für das Fach Physik sowie eine Ehrung im Fach Mathematik entgegennehmen. Für ihre Leistungen im Fach Physik wurden zudem Etienne Göhler und Erik Markgraf geehrt, Lukas Seelemann erhielt eine Auszeichnung im Fach Mathematik. Emilia De Rosa durfte sich über eine Ehrung im Fach Englisch sowie über den Hugo-Ball-Preis für das Fach evangelische Religion freuen. Michelle Kilian erhielt für ihre sehr guten Leistungen den Deutsch-Preis, der Framas-Sport-Preis ging in diesem Jahr an Noah Wünstel. Des Weiteren wurden Marcel Krekeler für seine Leistungen in BWL, Lukas Seelemann für Elektrotechnik sowie Klara Abel für ihre künstlerischen Leistungen durch den Kunstverein Pirmasens geehrt.

Den Abend beschlossen die Abiturienten mit Ehrungen der Lehrer, zwei gemeinsamen Tänzen und einem Video, in dem die letzten drei Jahre mit Hilfe vieler Bilder und Videos zusammengefasst wurden.

Die Schulgemeinschaft wünscht euch alles erdenklich Gute auf eurem weiteren Lebensweg!

„Da kann kein Hochschulabschluss mithalten“-

Nach zwei Jahren intensiven Lernens, Stress und persönlicher Weiterentwicklung war es am letzten Schultag so weit: 8 SchuhtechnikerInnen – oder „Bachelor of Professional“ – wurden feierlich am International Shoe Competence Center (ISC), wo die Deutsche Schuhfachschule untergebracht ist, verabschiedet. Die Abschlussveranstaltung markierte nicht nur das Ende einer anspruchsvollen Weiterbildung, sondern auch den Beginn neuer beruflichen Wege unserer AbsolventInnen. Mit Fachwissen, Erfahrung und einer großen Portion Engagement gehen diese nun bestens vorbereitet in ihre Zukunft – in eine Branche, die mehr denn je auf qualifizierte Fachkräfte baut.

Die Fachschule, verriet Schulleiterin Kerstin Belyea, sei ihre Lieblingsschulform: Junge Erwachsene, die wüssten, was sie wollten und ihr Ziel vor Augen hätten. Demnach sei die Fachschule auch ein „Aushängeschild“ der Schule, welche die Duale Ausbildung optimal nach oben ergänze und zeige, dass man nicht unbedingt einen Fachhochschul- oder einen Universitätsabschluss benötige. „Die Fachschule vereint Theorie und Praxis, da kann kein Hochschulabschluss mithalten“, fügte die Schulleiterin hinzu. Der Wirtschaftsförderer der Stadt, Mark Schlick, nannte die Schuhbranche „die DNA unserer Stadt“, hierzu leiste die Schuhfachschule einen wertvollen Beitrag. Klassenlehrer Martin Thorenz appellierte gleichzeitig an die Schuhunternehmen, weiterhin Fachkräfte auszubilden. Schließlich könne die Schule nur mit einer einschlägigen Ausbildung besucht werden.

Emotional wurde es im Anschluss durch die Rede des Schülersprechers Raven Stoppel, der für jeden seiner MitschülerInnen schöne Worte fand. Untermalt wurde dieser emotionale Abschluss durch einen Film, der Erinnerungen der letzten beiden Jahre festhielt.

Im Anschluss wurden einige AbsolventInnen für ihre Leistungen in den vergangenen zwei Jahren geehrt. Ruben Frömmel erhielt den Preis der Stadt Pirmasens als Jahrgangsbester, er wurde ebenso vom Förderverein der Deutschen Schuhfachschule für sein soziales Engagement geehrt. Für das beste Abschlussprojekt wurde Anton Jarzowski durch den Bundesverband der Schuh- und Lederwarenindustrie ausgezeichnet. Da das diesjährige Abschlussprojekt in Kooperation mit der Marke Buffalo der Firma Deichmann stattfand, stiftete das Unternehmen ebenfalls Geldpreise für die ersten drei Plätze: Den ersten Rang belegte Ruben Frömmel, gefolgt von Marielle Lazan und Raven Stoppel.

Die BBS Pirmasens wünscht allen AbsolventInnen alles Gute für die Zukunft!

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