Eine erlebnisreiche Woche in den österreichischen Alpen liegt hinter uns. Die Schülerinnen und Schüler der 11. Klasse verbrachten im Rahmen des Sporttheorie-Unterrichts eine Schneesportexkursion im Skigebiet Warth-Schröcken – und kehren nun mit vielen Eindrücken, neuen Erfahrungen und zahlreichen Erinnerungen zurück. 

Schon bei der Ankunft war die Vorfreude groß: Verschneite Berglandschaften, klare Winterluft und perfekt präparierte Pisten bildeten die ideale Kulisse für eine intensive und zugleich abwechslungsreiche Woche im Schnee. Nach der Anreise und dem ersten Kennenlernen des Skigebiets ging es schnell auf die Piste. Ob Anfängerinnen und Anfänger oder bereits erfahrene Skifahrerinnen und Skifahrer – alle konnten ihre Fähigkeiten weiterentwickeln und neue Herausforderungen meistern. 

Im Mittelpunkt standen nicht nur Technik und sportliche Fortschritte, sondern auch das gemeinsame Erlebnis. In kleinen Gruppen wurde geübt, ausprobiert, gelacht und manchmal auch über kleine Stürze geschmunzelt. Gerade diese Momente sorgten immer wieder für gute Stimmung und stärkten den Zusammenhalt innerhalb der Klasse. 

Neben dem täglichen Skifahren blieb auch Zeit für gemeinsame Aktivitäten abseits der Piste. Gespräche beim Abendessen, Spieleabende oder einfach das Zusammensitzen nach einem langen Skitag machten die Exkursion zu einer besonderen Erfahrung, bei der viele persönliche Begegnungen entstanden sind. 

Die Woche hat gezeigt, wie viel Freude Bewegung im Schnee machen kann – und wie wertvoll gemeinsame Erlebnisse außerhalb des Klassenzimmers sind. Für viele war es nicht nur eine sportliche Herausforderung, sondern auch eine Gelegenheit, Neues auszuprobieren, über sich hinauszuwachsen und als Gruppe zusammenzuwachsen. 

Am Ende bleibt vor allem eines: viele schöne Erinnerungen, lustige Situationen und das Gefühl, eine besondere Woche miteinander erlebt zu haben. 

Schnee und Skifahren – bis bald!

Wer jetzt an das beliebte Spiel aus Kindertagen denkt, bei dem es darum geht, am Ende den letzten freien Stuhl zu ergattern, der liegt falsch. Unsere Reise nach Jerusalem ist eine „echte“ Zeitreise in die Vergangenheit. Knapp 2000 Jahre zurück in die Zeit Jesu. Anders aber, als es im Zeitalter von „virgil reality“ zu erwarten, geht unserer Reise einen anderen Weg. Statt einer elektronisch mit Hilfe von KI vorgegaukelten Scheinrealität, kommt unsere Reise nach Jerusalem eher altmodisch daher. Die Hauptdarsteller sind nämlich Puppen zum Anfassen. Genauer gesagt handelt es sich um sog. Egli-Figuren. Dass mit dem Anfassen ist jetzt aber nicht wörtlich zu nehmen, denn es hat viel Mühe und Zeit gekostet, die 14 Stationen aufzubauen. Sie erzählen von der letzten Woche im Leben Jesu. Angefangen mit dem euphorischen Einzug in Jerusalem, über das Letze Abendmahl an Gründonnerstag, die Kreuzigung am Karfreitag bis zum Osterfest mit seiner triumphalen Auferstehung. Vierzehn Stationen mit Erklärtafeln, die diese Reise nach Jerusalem zu einem Erlebnis machen, für den der sich darauf einlässt. Zu sehen und zu erleben ist all dies ein einem Klassenraum unserer Schule.

Bleibt am Ende noch ein riesengroßes DANKESCHÖN zu sagen, allen aus dem Aufbauteam für diese „Reise nach Jerusalem“.

Besonderer Besuch an unserer Schule: Ein Kamerateam des SWR war zu Gast im Haus Meinberg und berichtete in der „Landesschau“ über das Seniorencafé – ein Projekt, das generationsübergreifende Begegnungen ermöglicht und an dem unsere Schule aktiv beteiligt ist. Die Dreharbeiten stellten das Engagement der Schülerinnen und Schüler sowie die Bedeutung solcher Begegnungsangebote in den Mittelpunkt.

Eine wichtige Rolle spielte dabei die BF 1 Hauswirtschaft unserer BBS. Gemeinsam mit Konditormeister Peter Hartl backten die Schülerinnen und Schüler eine Auswahl an Kuchen und Torten, die anschließend den Gästen des Seniorencafés serviert wurden. Mit viel Einsatz und Freude sorgten sie für eine herzliche Atmosphäre und trugen dazu bei, dass sich die Besucherinnen und Besucher rundum wohlfühlten.

Das Seniorencafé wird vom Team um Mario Wilken und Werner Schwarz mit Unterstützung des „Netzwerk 60plus“ organisiert und bringt regelmäßig ältere Menschen zu einem gemeinsamen Nachmittag bei Kaffee, Kuchen und Gesprächen zusammen.

Ein besonderer Dank gilt Frau Schäfer, die dieses Projekt von schulischer Seite verantwortet und mit großem Engagement begleitet. Durch ihren Einsatz erhalten die Schülerinnen und Schüler nicht nur die Möglichkeit, praktische Erfahrungen zu sammeln, sondern leisten gleichzeitig einen wertvollen Beitrag für das gesellschaftliche Miteinander.

Wir freuen uns sehr, dass dieses Engagement nun auch durch die Berichterstattung des SWR eine größere Öffentlichkeit erhält.

https://www.swr.de/video/sendungen-a-z/landesschau-rlp/berufsschueler-backen-fuer-seniorencafe-100.html

Der diesjährige „Tag deiner Zukunft“ an unserer Schule war ein voller Erfolg und bot den Schülerinnen und Schülern eine hervorragende Gelegenheit, erste Kontakte zur Berufswelt zu knüpfen. Rund 30 Unternehmen präsentierten sich vor Ort und informierten über ihre Ausbildungs- und Karrieremöglichkeiten.

In einem abwechslungsreichen Speed-Dating-Format konnten die Jugendlichen in kurzen persönlichen Gesprächen Fragen stellen, Interessen vorstellen und direkt mit Vertreterinnen und Vertretern der Betriebe ins Gespräch kommen. Diese kompakte Form des Austauschs ermöglichte viele wertvolle Einblicke und half den Schülerinnen und Schülern, verschiedene Berufsfelder kennenzulernen.

Ein besonderes Highlight war in diesem Jahr erstmals das Azubi-Café. In entspannter Atmosphäre hatten die Jugendlichen dort die Möglichkeit, sich direkt mit den Auszubildenden unserer Berufsschule auszutauschen. Die Gespräche auf Augenhöhe boten authentische Einblicke in den Ausbildungsalltag sowie hilfreiche Tipps aus erster Hand – eine Erfahrung, die von vielen Teilnehmenden besonders geschätzt wurde.

Auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt: Die 13. Jahrgangsstufe organisierte einen Kuchenverkauf zugunsten ihrer Abi-Kasse, während die Schuhfachschule mit frisch gebackenen Waffeln für zusätzliche Stärkung sorgte.

Wir bedanken uns herzlich bei allen teilnehmenden Unternehmen, den engagierten Auszubildenden sowie allen Helferinnen und Helfern, die zum Gelingen dieser Veranstaltung beigetragen haben.

Der gelungene Tag hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig der direkte Austausch zwischen Schule und Wirtschaft für eine erfolgreiche Berufsorientierung ist.

Unter dem Motto „Kreativ meets Knigge 3.0“ fand an der BBS Pirmasens bereits zu dritten Mal ein berufsvorbereitendes, fachübergreifendes Projekt statt, das Theorie und Praxis auf besondere Weise miteinander verbindet. Beteiligt waren in diesem Schuljahr die Klassen der Berufsfachschule 1 Holztechnik (GT25h) sowie die Schülerinnen und Schüler der Gastroberufe (BS HF25). Ziel des Projekts ist es, handwerkliche Kreativität mit professionellem Auftreten, guten Umgangsformen und praxisnaher Berufsorientierung zu verknüpfen.

Ein herzlicher Dank geht an die Bürgerstiftung Pirmasens, die mit ihrer finanziellen Unterstützung die Durchführung des Projektes ermöglicht hat.

Teil 1: Kreativität in den Werkstätten

Der erste Projektabschnitt führte die Schülerinnen und Schüler Mitte Januar zwei Tage in die Werkstätten der Schülerfirma BBS Kreativ. Hier stand das handwerkliche Arbeiten im Mittelpunkt. Mit viel Engagement, Kreativität und technischem Geschick fertigten die Lernenden individuelle Tischdekorationen aus Holz und Metall an. Dabei wurden nicht nur handwerkliche Fertigkeiten vertieft, sondern auch Teamarbeit, Planung und ein Blick für Ästhetik gefördert. Jede Tischdeko war ein Unikat – selbst entworfen und mit großer Sorgfalt umgesetzt.

Teil 2: Kniggeschulung im Serviceraum

Im zweiten Teil des Projekts wechselte der Fokus vom Handwerk zum Auftreten. Im Serviceraum der BBS erhielten die Schülerinnen und Schüler eine praxisnahe Kniggeschulung. Thematisiert wurden grundlegende Benimm- und Verhaltensregeln, korrektes Auftreten bei Tisch, der respektvolle Umgang miteinander sowie passende Kleiderordnungen für verschiedene private sowie berufliche Anlässe. Besonders im Hinblick auf die Arbeit im Gastgewerbe wurde deutlich, wie wichtig ein sicheres, höfliches und professionelles Auftreten ist.

Teil 3: Übung macht den Profi

Im dritten Abschnitt konnten die Schülerinnen und Schüler bei einem Probeessen, welches von den angehenden Köchen der Klasse BS KO25 zubereitet wurde, das Gelernte direkt anwenden. In praxisnahen Szenarien übten sie typische Abläufe eines Serviceprozesses – vom Platznehmen über das korrekte Verhalten am Tisch bis hin zur Kommunikation mit Gästen. Theorie und Praxis griffen hier im schuleigenen Gastro- und Serviceraum nahtlos ineinander, sodass Unsicherheiten abgebaut und Routinen aufgebaut werden konnten.

Teil 4: Abschlussessen im Hotel Kunz

Den feierlichen Abschluss bildete ein gemeinsames Abschlussessen im Hotel Kunz. In stilvollem Ambiente konnten die Schülerinnen und Schüler ihr erlerntes Wissen unter realen Bedingungen anwenden. Besonders stolz präsentierten sie die selbst hergestellten Tischdekorationen, die zusammen mit Tischtüchern für eine festliche Atmosphäre sorgten. Hier zeigte sich eindrucksvoll, wie Handwerk, Stil und gutes Benehmen harmonisch zusammenwirken.

Das Projekt „Kreativ meets Knigge“ machte deutlich, wie wichtig fachübergreifendes Lernen für die berufliche Orientierung ist. Die Schülerinnen und Schüler konnten nicht nur praktische Fähigkeiten erwerben, sondern auch Selbstsicherheit, Sozialkompetenz und ein Gespür für professionelles Auftreten entwickeln – Kompetenzen, die sie auf ihrem weiteren Berufsweg nachhaltig begleiten werden.

Im Rahmen des deutsch-französischen Austauschs war die Klasse BF2 WV in dieser Woche zu Gast auf der Feuerwache in Haguenau. Gemeinsam mit einer französischen Tandemklasse erhielten die Schülerinnen und Schüler spannende Einblicke in die Arbeit der Feuerwehr des SDIS du Bas-Rhin.

Vor Ort konnten die Einsatzfahrzeuge sowie die umfangreiche Ausrüstung der Feuerwehr aus nächster Nähe erkundet werden. Die Begegnung bot nicht nur interessante fachliche Informationen, sondern auch eine wertvolle Gelegenheit zum grenzüberschreitenden Austausch.

Im Anschluss an die Besichtigung arbeiteten die Klassen in deutsch-französischen Kleingruppen zusammen. Aufgabe war es, Ideen zu entwickeln, wie auf die Gefahr von Waldbränden aufmerksam gemacht und diesen wirksam vorgebeugt werden kann. Dabei standen Teamarbeit, Kreativität und interkulturelle Kommunikation im Mittelpunkt.

Alle Beteiligten nahmen viele neue Eindrücke aus dem Besuch mit und blicken bereits gespannt auf die Fortsetzung des Projekts im kommenden März.

Ein sportliches Highlight für die ganze Schule

Zum Ende des ersten Halbjahres fand auch in diesem Jahr an unserer Schule das traditionelle Schulfußballturnier 2026 statt. Alle Klassen und Kurse waren eingeladen, daran teilzunehmen – und viele folgten dieser Einladung mit großem sportlichem Ehrgeiz und Teamgeist. Die Titelverteidiger aus dem vergangenen Jahr, der Sport-Leistungskurs der 13. Jahrgangsstufe, konnte sich auch in diesem Jahr gegen starke Teams durchsetzen.

Auf dem Spielfeld wurden dabei spannende und faire Spiele ausgetragen, während auf den Tribünen eine hervorragende Stimmung herrschte. Die Kombination aus sportlichem Einsatz, gegenseitiger Unterstützung und guter Organisation machte das Turnier zu einem echten Highlight im Schuljahr.

Ein besonderer Dank gilt allen teilnehmenden Mannschaften sowie den zahlreichen Helferinnen und Helfern, die vor, während und nach dem Turnier für einen reibungslosen Ablauf gesorgt haben. Ebenso bedanken wir uns bei den Schülerinnen und Schülern des 13. Jahrgangs für die engagierte Übernahme der Verpflegung.

Ein weiterer Dank geht an die Schülerfirma bbs_kreativ sowie an unseren Förderverein, die durch das Stiften der Preise maßgeblich zum Gelingen des Turniers beigetragen haben.

Wir freuen uns bereits auf die nächste Auflage des Schulfußballturniers – die Lehrermannschaft wird nach einem Trainingslager erneut angreifen!

Du möchtest dich sozial engagieren und mit jungen Menschen arbeiten? Dann ist ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) an unserer Schule genau das Richtige für dich!

Was dich erwartet:
Unterstützung unserer SchülerInnen im Schulalltag
Hilfe im Unterricht & bei der Berufsorientierung
Soziale Begleitung & Integration
Freizeit- und Praxisangebote mitgestalten

Das bringst du mit:
Interesse an der Arbeit mit Jugendlichen
Geduld, Einfühlungsvermögen & Verantwortungsbewusstsein
Lust, aktiv Teil unseres Schulteams zu sein

Du wirst von unserem Lehrkräfteteam begleitet, bekommst eine feste Ansprechperson und wirst Schritt für Schritt eingearbeitet.

Sammle wertvolle Erfahrungen, wachse persönlich und werde Teil unserer Schulgemeinschaft!

JETZT BEWERBEN!

Alle Jahre wieder zu Beginn des neuen Schuljahres wird die Belegschaft der Schülerfirma komplett ausgetauscht. Die neuen Schüler und Schülerinnen der BF1 und des BVJ (Anm. d. Red. Nicht nur aus Gründen der Gendergerechtigkeit, sondern es gibt sie wirklich) nehmen die Arbeit in der Schülerfirma auf. Zunächst geht es darum, mit den diversen Maschinen und Werkzeugen vertraut zu werden. Dabei spielt Sicherheit eine zentrale Rolle, denn die Verletzungsgefahr ist nicht zu unterschätzen. Anfänge des Marketings und der Organisation werden vermittelt und dann geht’s los. Die konkrete Vorbereitung braucht allerdings im Vorfeld eine Werkstattwoche, denn dann läuft die Produktion auf Hochtouren.

Logischerweise klappt das nur, wenn einige Lehrkräfte mit von der „Party“. Am 1.Advent, der allerdings schon am Samstag beginnt, zeigt die Schülerfirma die breite Palette ihres Könnens. Bestimmt ist da auch was für sie dabei, z.B. in Hornbach. Der Ort ist immer eine Reise wert.

Sie waren ganz in ihrem Element, unsere Helden mit dem Handy. Dies sind unsere Schülerinnen und Schüler der Berufsfachschule 1 Wirtschaft und Verwaltung. Endlich konnten sie ihr Können zeigen, ohne es heimlich im Verborgenen tun zu müssen. Im Gegenteil! Sie wurden und werden dafür noch gelobt. Wie das sein kann?

Des Rätsel Lösung ist ganz einfach. Sie teilten ihr Wissen und Können mit anderen. Und zwar mit Senioren und Seniorinnen im Haus Meinberger in der Adlerstraße 19 in Primasens. Es ist kein Geheimnis, dass der Umgang mit Handy, Tablet und Computer für ältere Menschen schwierig und bisweilen frustrierend ist. Schnell gibt man auf, sobald das „Ding nicht so will wie ich.“  Und genauso schnell ist man dann auch regelrecht abgehängt, isoliert und von der Technik überrollt. Man gehört nicht mehr dazu. Und hier kommen unsere HandyHelden ins Spiel. Mit Rat und Tat stehen sie bereit, um Fragen zu beantworten, einen praktischen Tipp zu geben und notfalls auch (ganz selten) das “Ding“ selbst in die Hand zu nehmen, um das Problem zu lösen.

Die Palette der Fragen reichte von WLAB, App, Foto bis Sperrbildschirm und Audio bei WhatsApp. Meistens gelang es den Jugendlichen aus „eigener, reichhaltiger Selbsterfahrung“ zu helfen. Das gibt Selbstvertrauen. Und wenn sie nicht mehr weiterwussten, waren da ja noch unsere anderen HandyHelden, genannt Lehrer, Petra Löcher und Pascal Reuter, die hilfreich zur Seite standen.

Bleibt die Frage, wer mehr profitiert hat, die junge oder die ältere Generation. Nun, ich glaube beide. Die einen haben vom Wissen der anderen gelernt. Und beide haben Begegnung im realen Leben statt nur in der digitalen Welt erleben dürfen. Win win eben.

Das Projekt ist übrigens keine Eintagsfliege, sondern wird fortgesetzt.

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