HandyHelden – unterwegs

Sie waren ganz in ihrem Element, unsere Helden mit dem Handy. Dies sind unsere Schülerinnen und Schüler der Berufsfachschule 1 Wirtschaft und Verwaltung. Endlich konnten sie ihr Können zeigen, ohne es heimlich im Verborgenen tun zu müssen. Im Gegenteil! Sie wurden und werden dafür noch gelobt. Wie das sein kann?

Des Rätsel Lösung ist ganz einfach. Sie teilten ihr Wissen und Können mit anderen. Und zwar mit Senioren und Seniorinnen im Haus Meinberger in der Adlerstraße 19 in Primasens. Es ist kein Geheimnis, dass der Umgang mit Handy, Tablet und Computer für ältere Menschen schwierig und bisweilen frustrierend ist. Schnell gibt man auf, sobald das „Ding nicht so will wie ich.“  Und genauso schnell ist man dann auch regelrecht abgehängt, isoliert und von der Technik überrollt. Man gehört nicht mehr dazu. Und hier kommen unsere HandyHelden ins Spiel. Mit Rat und Tat stehen sie bereit, um Fragen zu beantworten, einen praktischen Tipp zu geben und notfalls auch (ganz selten) das “Ding“ selbst in die Hand zu nehmen, um das Problem zu lösen.

Die Palette der Fragen reichte von WLAB, App, Foto bis Sperrbildschirm und Audio bei WhatsApp. Meistens gelang es den Jugendlichen aus „eigener, reichhaltiger Selbsterfahrung“ zu helfen. Das gibt Selbstvertrauen. Und wenn sie nicht mehr weiterwussten, waren da ja noch unsere anderen HandyHelden, genannt Lehrer, Petra Löcher und Pascal Reuter, die hilfreich zur Seite standen.

Bleibt die Frage, wer mehr profitiert hat, die junge oder die ältere Generation. Nun, ich glaube beide. Die einen haben vom Wissen der anderen gelernt. Und beide haben Begegnung im realen Leben statt nur in der digitalen Welt erleben dürfen. Win win eben.

Das Projekt ist übrigens keine Eintagsfliege, sondern wird fortgesetzt.

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